Reisebericht Nr. 107 – Kopenhagen – Idyllisch und verrückt

20. Juni 2013, 4 Kommentare

Als wir gestern Nachmittag in Deutschland aus dem Trampauto stiegen, bemerkten wir, wie viel Glück wir in Dänemark mit dem Wetter gehabt hatten. Bei angenehmen 25 Grad ließ es sich ohne Probleme über den „Bicycle-Highway“ fahren. In Kopenhagen gibt es tatsächlich eine asphaltierte Straße, die nur für Fahrradfahren angelegt worden war.
Selbstverständlich konnte man auch durch den Assistenzfriedhof radeln.

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Dieser war schon seit dem 18. Jahrhundert als beliebter Picknickpark genutzt worden, sodass 1813 den Totengräbern verboten worden war, Schnaps an die Besucher zu verkaufen.
Wir machten uns auf die Suche nach Gräbern berühmter Dänen, wie Niels Bohr und H.C. Andersen.

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So gern wir uns an die schönen Kindermärchen, Die kleine Meerjungfrau, Prinzessin auf der Erbse usw. erinnerten, so sehr waren wir jedoch auch an der alternativen Szene in Kopenhagen interessiert. Ein großer Gegensatz, denn in der Freistadt Christiania sah es eher verrückt als idyllisch aus.

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Leider haben wir nur ein einziges Foto, da im sogenannten „Green Light District“ das Fotografieren verboten ist. Der Konsum und Handel von Marihuana und Hasch wird von der dänischen Regierung in der autonomen Kommune toleriert und wenig behindert, dennoch ist es illegal.
Das autofreie Stadtviertel ist voll von kreativ gestalteten, bunten Gebäuden und Skulpturen. Hier wurde sogar das erste Lastendreirad, das Christiania Bike, entwickelt.

Unsere Couch-Geberin schien auch dieser Hippie-Generation zu entstammen. Während wir gemeinsam frühstückten, hatte sie interessante eigene Reiseerfahrungen zu berichten.

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4 Antworten zu “Reisebericht Nr. 107 – Kopenhagen – Idyllisch und verrückt”

  1. Gitta sagt:

    Tolle Wohnung! Aber nach Hippie sieht die nette Dänin nicht aus! Woher war denn das Grafitti an der Wand? Gibt´s in Kopenhagen auch so viele Sprayer wie in Barcelona?
    Bin schon sehr gespannt auf eure nächste Wohnung! Werdet ihr alle verrückten und guten Eindrücke/Ideen einbringen?
    Dänisches Design meets Ruhrpott-Idylle mit Bavarian-Style?
    Crossculture….. supi…..haltet ein Platz für uns frei!
    Räder bringen wir mit, egal ob Radspuren in der Stadt sind oder nicht. Biking is marvellous….when there`s no fucking rain.

  2. Schickser sagt:

    Bringt mir eins von den nach mir benannten Rädern mit… 😛

    Und der Name der Stadt hört sich an sich nach ’ner Fantasy-Variante von mir an… 😛

    Die Chroniken von Christiania

  3. Mapa sagt:

    Hallo ihr lieben!
    Auf euren Spuren in Kopenhagen, wir haben alles genau so angetroffen! Es war wirklich sehr schoen, nun sind wir schon in Schweden, liebe Gruesse

    • johananni sagt:

      Ja, wir haben uns schon gedacht, dass es was für euch ist. 🙂 Wünschen uns bei dem ganzen Verkehr hier manchmal in die Fahrradstadt zurück.
      Genießt eure Zeit mit dem Bulli in Schweden. Wie oft sind welche an uns vorbei gefahren und wir waren neidisch!

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