Reisebericht – Nr. 0.1 Die Probe

16. April 2012, 1 Kommentar

Bielefeld, Hamburg, Neubrandenburg, Potsdam, Berlin und zurück:

Im Angesicht der großen Europareise im Sommer und durch ein kurzfristiges Bedürfnis nach einem Tapetenwechsel, fuhren wir am Fr. den 23.3.2012 abends mit eigenem Auto nach Bielefeld, um bei einem Freund zu übernachten und am nächsten Morgen per Mitfahrgelegenheit gen Hamburg aufzubrechen.

Nachdem sich am Freitagabend spontan unsere Übernachtungsmöglichkeit in Hamburg in Luft auflöste, wussten wir Samstagmorgen noch nicht, wo wir am Abend schlafen würden: eine erste Belastungsprobe für Nannis Nerven. Gesteigert wurde diese Probe durch Johans Geschick im Umgang mit dem zwei Tage zuvor erworbenen neuen Smartphone. Denn als wir doch bei Freunden von Johans Eltern einen Schlafplatz in Aussicht hatten und nur auf deren Rückruf warteten. Nützte auch Nannis geschrienen Anweisungen, wie man den Anruf anzunehmen habe nichts und Johan drückte die ersehnte Anruferin weg. Letztendlich ging aber alles gut und wir verbrachten wunderbare Tage in Hamburg. Vielen Dank für die Gastfreundschaft an Alexa, Norbert und Vivien! Natürlich auch an Bille und Jan vielen Dank für die schöne Feier und den Tag an der Alster!

Nach einer Führung am Montagmorgen auf Europas größtem Friedhof (Dank an Jochen!) sammelten wir unsere ersten Tramp-Erfahrungen auf dem Weg von HH nach Neubrandenburg (Tipps zum Trampen findet ihr hier).

Neubrandenburg ist eine kleine beschauliche Stadt an einem wunderschönen See in MekPom. Hier konnten wir 2 tolle Tage bei Oli verbringen. Weil Oli jede Menge Fahrräder in Neubrandenburg hatte, haben wir am Dienstag eine Radtour rund um den „Tollensesee“ gemacht. Leider musste Oli in die Vorlesung, aber Amy hat uns den Weg gezeigt. Auch am Mittwoch haben wir uns die Sonne auf den Pelz scheinen lassen und den ganzen Tag am Kiez (der Steg in den See) verbracht. Vielen Dank für die Tage an Oli, Mareen, Amy, Uli und die anderen alle.

Am Donnerstag sind wir nach Potsdam getrampt und haben die kleine neue Familie von Thao besucht. Anschließend sind wir durch den imposanten Potsdamer Park Sanssouci gelaufen und haben über die schöne Potsdamer Innenstadt gestaunt.

Nach dem Abstecher nach Potsdam fuhren wir in unsere abgefuckte Hauptstadt und bezogen unser Domizil bei Seppel in Friedrichshain. Beim Abendspaziergang bemerkten wir, dass dieses Viertel die großen Kontraste in sich barg, dann neben schönen renovierten Straßenzügen gab es immer wieder heruntergekommene Ecken, an denen uns die Ratten fast in Hosenbein krabbelten. In den folgenden zwei Tagen beeindruckte uns vor allem die alternative Szene in Berlin, die wir auf besondere Art mit unserem Freund Sebi erkundeten. Wir sprachen fremde Leute auf der Straße an und ließen uns so zu einem wundervollen Künstlercafe in Kreuzberg führen. Dort wurden wir auf das Tacheles hingewiesen, ein alternatives Künstlerhaus in Berlin Mitte. Wenn ihr mehr über das Tacheles und anderes Sehenswertes erfahren wollt, dann klickt hier.

Weil Trampen immer sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und wir diese leider am Ende unseres Urlaubes nicht mehr hatten, fuhren per Mitfahrgelegenheit nach einem absolut gelungenem Vorbereitungstrip nach Hause.

Johan im Tacheles

Eine Antwort zu “Reisebericht – Nr. 0.1 Die Probe”

  1. hausmeister sagt:

    test

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